Episode 8: Kleiderschrank mit Konzept
Shownotes
„Ich habe nichts anzuziehen.“ – obwohl der Schrank eigentlich aus allen Nähten platzt.
Vielleicht kennst du das.
Wir sprechen über Kleidung, die seit Jahren auf ihre große Chance wartet, über Teile, die eigentlich gar nicht mehr passen,
und über die Frage, warum wir so gerne Neues kaufen, obwohl da eigentlich schon ziemlich viel hängt.
In dieser Folge schauen wir genauer hin: Was erzählt dein Kleiderschrank eigentlich über dich? Warum hängen dort so viele Dinge, die du kaum trägst?
Und vielleicht ist genau das der Anstoß, deinen Kleiderschrank einmal mit anderen Augen zu betrachten.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Wir kaufen immer ein Gefühl mit einem Kleidungsstück.
00:00:19: Das ist mal ... Ich weiß nicht, die selbstbewusste Businessfrau oder eine entspannte Frau im Urlaub?
00:00:27: Also wir kaufen so einen Gefühl einfach mit.
00:00:30: Daran halten wir fest an der alten Version nicht am Kleidungsstück, aber in einer Möglichkeit, die wir sehen.
00:00:40: Also man hat nicht nur, weil man mehr Teile hat automatisch
00:00:43: mehr Outfit.
00:00:44: Mit Frauen über ihr Kleiderschrank spreche finde ich deshalb gar nicht so spannend was dort hängen sondern ich finde es spannend.
00:00:54: Ja herzlich willkommen zu unseren nächsten Podcastfolge und ich sage's gleich dazu heute.
00:01:02: Es ist echt
00:01:03: Barbara Meathalm sozusagen.
00:01:05: Nicht ganz, du siehst ja meiner
00:01:07: Seite!
00:01:08: Aber es ist auf jeden Fall ein richtig cooles Thema heute.
00:01:13: Es geht heute um das Thema Kleiderschrank mit Konzept und es ist für jeden Fall... ...ein krasses Barbara-Thema
00:01:24: heute.
00:01:24: Ich
00:01:25: freue mich aber drauf.
00:01:26: ich bin selbst ganz gespannt und habe selber tatsächlich tausend Fragen in meinem Kopf Und ich würde sagen, wir fangen einfach mal an.
00:01:35: Gerne!
00:01:36: Hallo in die Runde.
00:01:37: erstmal zu unserer neuen Folge von Steel und Statement.
00:01:41: Wie Sophia schon gesagt hat heute geht es um Kleiderschrank mit Konzept und warum wir eigentlich nichts anzuziehen haben... ...und das ist schon so mein großes Thema definitiv, mit dem ich viel, viel arbeite mit meinen Kunden und auch am liebsten arbeite davor weil Da ist doch viel los in den Kleiderschränken.
00:02:03: Wir kennen das alle, ne?
00:02:04: Wir stehen vor einem Kleidersschrank, schauen rein und denken ich hab nichts anzuziehen!
00:02:09: Und das Verrückte ist ja der Schrank is voll aber auch wirklich voll.
00:02:14: Ohja...
00:02:16: Ja teilweise so voll dass wir die Türen schon gar nicht mehr richtig aufzukommen.
00:02:20: oder wir haben Stapel hintereinander stehen, die dann noch umkippen und man wühlt sich dadurch ein Berg von Sachen oder haben mehrere Kleidungsstücke auf einem Bügel hängen.
00:02:35: Wir kennen das glaube alle und stellen dann doch immer wieder fest oh das Teil habe ich ja auch noch.
00:02:44: viele Teile geraten da in Vergessenheit.
00:02:46: und trotzdem stehen wir bei diesem vollen Kleiderschrank davor und denken da ist nichts für mich dabei.
00:02:53: Und genau darüber wollen wir heute sprechen über den Kleiderschrank und am besten mit Konzept.
00:03:03: Weil ich doch immer wieder feststelle, dass es eigentlich um viel mehr geht als um Kleidung denn ich glaube das ist ein Kleidersschrank viel viel mehr über uns erzählt als wir denken.
00:03:14: zumindest ist das was ich erlebe bei meinen ganzen Beratungen Weil den Frauen fehlt selten an Kleidung, es fehlt an Klarheit.
00:03:27: Und das ist schon ein ziemlich großer Unterschied.
00:03:32: Wenn wir uns verändern, verändert sich ganz oft auch unser Blick auf unseren Kleiderschrank.
00:03:37: Wir entwickeln uns weiter und unser Leben verändert sich.
00:03:41: Was passiert so?
00:03:42: Wir wechseln vielleicht den Job, die Kinder werden größer, wir arbeiten plötzlich anders ... sind mehr oder weniger sichtbar, haben andere Termine.
00:03:52: Oder einen anderen Alltag.
00:03:54: und ja vielleicht verändert sich sogar unser Körper.
00:03:58: Wir kennen es irgendwie alle was so die letzten Jahre Jahrzehnte vielleicht passiert ist.
00:04:03: Und vielleicht verändert sicher auch einfach unsere Vorstellung davon wie wir sein möchten.
00:04:11: Ja und stehen dann irgendwann vor einem kleiner Schrank und merken das bin irgendwie gar nicht mehr.
00:04:19: Wer kennt's?
00:04:19: Ich glaube, da könnt ihr
00:04:20: schon viele Fälle
00:04:21: nehmen.
00:04:21: Da fällt mir tatsächlich
00:04:21: gleich direkt ein.
00:04:23: Könnte ich direkt beichten... Also mir geht es tatsächlich auch oft so.
00:04:30: Ich nehme mich dann nicht raus obwohl ich jetzt vom Fach bin sozusagen.
00:04:38: Also ich habe ein paar Schuhe.
00:04:39: Ein paar Absatzschuhe.
00:04:42: die wollte ich unbedingt haben.
00:04:45: Eigentlich stehen sie mir gar nicht.
00:04:48: Sie mussten mit!
00:04:49: Und ich hab sie, glaub ich jetzt, gefühlt jeden Tag einmal an gehabt zu Hause.
00:04:56: Also, ich bin ehrlich, es war ein Fehlkauf.
00:04:57: Brauchen wir nicht diskutieren?
00:04:59: Es waren totaler Fehlkorfs!
00:05:00: Das ist weder mein Schuh noch meine Farbe...
00:05:03: Aber du hast ihn zuhause an.
00:05:04: Ich habe
00:05:05: ihn zu hause an weil ich immer denke hey der ist eigentlich sehr ganz schön.
00:05:09: und ja das war es war einen Fehl kauf und ich bin mir auch noch nicht sicher was sich damit machen soll.
00:05:17: Aber das ist es ja, wir schauen in unseren Schrank und sehen da eigentlich nicht nur Kleidungsstücke oder Schuhe.
00:05:23: Sondern ... Wir sehen plötzlich Jahrzehnte von unserem Leben.
00:05:29: Wir sehen verschiedene Lebensphasen und sehen vielleicht die Frau, die wir mal waren.
00:05:35: Das war der Schuh?
00:05:36: Die war ich vielleicht mal.
00:05:38: Ja, vielleicht!
00:05:39: Oder manchmal sogar sehen wir verschiedene Versionen von uns.
00:05:43: Also meist mehrere über Jahrzehnte, die wie so mitschleppen.
00:05:47: Weil da hängt dann noch die Hose aus der Zeit, in der wir unbedingt irgendwie die Businessfrau sein wollten.
00:05:52: Und daneben eben das Kleid, dass wir für irgendeinen besonderen Anlass gekauft haben.
00:05:59: Dann gibt es ja vielleicht auch noch die Bluse, die eigentlich total schön ist aber irgendwie nie zum Einsatz kommt und ...
00:06:05: Vielleicht hat's direkt in meinem Kopf.
00:06:09: Ja, da sind die Sachen, die wir gekauft haben.
00:06:12: Aber wir dachten irgendwann werd ich sie tragen und diese Sachen, weil wir uns in diesem Moment einfach gut fühlen wollten.
00:06:21: Also das ... Wir kaufen ja immer auch ein Gefühl mit.
00:06:24: Und manchmal öffnen wir dann einfach die Schranktöne und sehen gar nicht die Kleidung, sondern wir sehen Entscheidungen, Erwartungen oder Hoffnungen, Fehlkäufe und manchmal auch Dinge von denen wir uns eigentlich längst verabschiedet haben.
00:06:38: Wir wissen es eigentlich oft selbst, aber sie landen dann doch oder sind immer noch im Kleiderschrank.
00:06:46: Und die Frage ist dann einfach warum kaufen wir immer wieder diese Kleidungsstücke?
00:06:55: Wenn wir dann doch merken dass unser Kleiderschlank nicht mehr so funktioniert... Das wird immer mehr!
00:07:06: Unser Kleiderschlag funktioniert nicht mehr.
00:07:08: und was machen wir?
00:07:09: Wir gehen Schoppen.
00:07:10: Was
00:07:11: ja auch was Schönes ist, ne?
00:07:13: Ja
00:07:13: es ist ja auch irgendwie logisch.
00:07:15: Weil wir haben schon Lust sich morgen zu seinem überfreuen Kleiderschrank dadurch zu wählen und zu quälen weil's doch viel schöner ist durch eine helle freundliche Boutique zu stöbern wo alles nach Größen sortiert schön aufeinander aufgereiht ist die Farben hängen schön nebeneinander Und das is hell und freundlich.
00:07:38: eine Boutique zu gehen, als sich durch seinen Kleiderschrank zu wühlen.
00:07:44: So ... Outfit sind schön kombiniert, trappiert und da sehen wir dann plötzlich Möglichkeiten.
00:07:53: In einem Laden sehen wir Inspiration oder fühlen uns inspiriert.
00:07:57: Und in unserem Kleiderschlag sehen wir oft eine Überforderung.
00:08:02: Deshalb kaufen wir lieber etwas Neues, als uns mit dem zu beschäftigen was schon da ist.
00:08:09: Also eigentlich geht es so darum, seinen eigenen Kleiderschrank zu einer Boutique umzubauen.
00:08:16: Damit wir uns wohl fühlen, ne?
00:08:18: Ja klar!
00:08:21: Wie gesagt ich nehme mich da ja auch nicht raus und mir geht das tatsächlich ganz oft so.
00:08:25: jetzt ist natürlich so wenn man eine eigene Boutik hat, hat man sich immer mehr Kleidung weil man ja auch immer was Neues sieht.
00:08:32: also ich sehe ja auch etwas Neues und denkt dann auch könnte ich eigentlich auch noch gebrauchen, obwohl ich tatsächlich mittlerweile und ich bin ja schon ein Mensch der immer sehr offen ist.
00:08:48: Und auch lernen bereit seitdem wir den Podcast haben.
00:08:52: Ich schon vielmehr darüber nachdenke muss sich das Teil jetzt mitnehmen, weil vielleicht sowas ähnliches was ich nochmal die Saison so kombinieren kann dass es auch jetzt in den Laden passt.
00:09:07: also Klar, ich muss ja schon auch die Kleidung präsentieren.
00:09:11: Aber manchmal, denke ich, muss jetzt nicht das ganze Outfit sein.
00:09:15: Vielleicht reicht es, wenn ich die neue Bluse aus der Kollektion nehme und guck mal ... Ich hab bestimmt noch eine Hose, die so ähnlich ist.
00:09:22: Und
00:09:23: kann es trotzdem präsendieren?
00:09:24: Dass der Kunde oder die Kundin inspiriert ist.
00:09:28: Ja, ja, ja!
00:09:29: Also...
00:09:30: Wie schön dass du dir aber was rausziehen kannst.
00:09:32: Absolut, absolut.
00:09:34: also wie gesagt Auch wenn ich jeden Tag mit Mode arbeite, heißt das noch lange nicht, dass sich alles weiß.
00:09:41: Ja, ich mein geht mir ja genauso.
00:09:42: Mein Kleiderschrank sieht von Zeit zu Zeit auch ganz schlimm aus.
00:09:46: Ich weiß natürlich immer wo ich ansetzen muss weil wir uns einfach weiter entwickeln und das ist wirklich ... Wir kaufen immer ein Gefühl mit einem Kleidungsstück.
00:09:59: Das ist mal... Ich weiß nicht, die selbstbewusste Businessfrau oder eine entspannte Frau im Urlaub.
00:10:07: Also wir kaufen so ein Gefühl einfach mit.
00:10:10: Dann mal irgendwie die kreative Unternehmerin oder was auch immer.
00:10:16: Ja auch unsere Lebensphasen verändern sich ja auch.
00:10:20: Auch wir sind ja im stetigen Wandel und... Das verändert sich ja genauso.
00:10:26: Ja, aber wir kaufen einfach ein Gefühl mit und kaufe neuer Kleidungsstück mit der Intention.
00:10:32: Damit wert ich diese Frau!
00:10:35: Aber dieses Gefühl entsteht eben selten durch das Kleidungsstück allein.
00:10:38: Und genau da liegt für mich eine ganz spannende Verbindung zwischen Kleidungen und Selbstbilden.
00:10:46: Deswegen landen doch viele Kleidlungsstücke im ... Kleiderschrank, die wir einkaufen so aus einem Gefühl auf einen Moment heraus.
00:10:56: Manchmal ist es auch Frust.
00:10:58: Kennen wir ja alle?
00:11:00: Ja!
00:11:02: Die sind klassischen Frustkauf,
00:11:04: um sich was Gutes zu
00:11:05: tun.
00:11:06: und warum
00:11:06: landet das da alles?
00:11:08: Zwei Tagen denkt man sich... Warum habe ich das gekauft?
00:11:13: Und dann, gähn ich diese typischen Sätze vor dem Kleiderschrank und kennst du wahrscheinlich auch.
00:11:18: Jeder von euch, der jetzt gerade zuhört ... Dann sagt man, uuh!
00:11:23: Hat ein Kleidungsstück in der Hand aus seinem Kleidungsschreck und denkt sich, das war teuer.
00:11:29: Das hab' ich irgendwie doch nie getragen.
00:11:32: Ja, das trage ich bestimmt irgendwann wieder.
00:11:35: Das war ein Geschenk, ne?
00:11:37: Das ist eigentlich viel zu schade zum weggeben... Es gibt ja Tausend Gründe, die uns da irgendwie einfallen.
00:11:44: Und das könnte ich irgendwann noch mal brauchen.
00:11:46: und dieses Irgendwann ist halt total die Schrankfalle.
00:11:50: Weil so einen Zeitraum ... Irgendwand ist ein ziemlich großzügiger
00:11:57: Zeitraum.
00:11:58: Auf jeden
00:11:58: Fall.
00:11:59: Ja.
00:11:59: Plötzlich hängen diese Teile dann fünf Jahre später immer noch da umgetragen.
00:12:06: Die Frage ist einfach warum können wir nicht loslassen?
00:12:09: Warum eigentlich?
00:12:11: Eigentlich wissen wir es ja.
00:12:13: Und das ist so, vielleicht weil wir uns nicht nur das Kleidungsstück behalten, sondern das Gefühl davon, die alte Version von sich selbst noch festhalten.
00:12:29: Daran halten wir fest an der alten Version und nicht an dem Kleidungsstück, an dem Gefühl oder in einer Möglichkeit, die wir an dem an der Frau, die wir mit diesem Kleidungsstück einmal waren oder vielleicht noch sein möchten.
00:12:46: Und deswegen ist, finde ich auch im Kleiderschrank gar nicht so die spannende Frage was weg kann sondern eher Die bessere Frage Was davon gehört eigentlich noch zu mir?
00:13:01: Ja das ist auf jeden Fall sehr spannend weil ich glaube dass man Das ist wahrscheinlich auch hundertprozent so, dass man ja auch ganz viel über sich selbst lernt in einem Moment wenn man sich diese Frage mal stellt überhaupt.
00:13:16: Weil manchmal es ist ja so, man trägt was aber man isst das gar nicht und man ist eigentlich eher wie verkleidet.
00:13:26: also das gibt's ja auch dass man sagt ich trage das zwar aber für mich irgendwie nicht wie ich Und ich glaube, das ist schon ganz gut.
00:13:38: Wenn man ab und zu mal durch sein Kleiderschrank geht und sagt, ey bin ich das eigentlich noch?
00:13:43: Wie fühle ich mich denn wenn ich das jetzt anziehe?
00:13:46: Ich finde ja einfach, wenn ich mit Frauen über ihren Kleiderschwank spreche, finde ich deshalb gar nicht so spannend was dort hängt sondern ich finde es spannend was immer wieder getragen wird also sich selbst so eine Frau in den Kleiderschutz stellen um mal zu fragen trag ich denn davon wirklich, welche Schnitte tauchen immer wieder auf.
00:14:09: Welche Farben, welche Materialien oder zu welchen Dingen werde ich intuitiv hingezogen?
00:14:16: Denn manchmal erzählt der Kleiderschrank viel mehr über unseren Stil als wir selbst denken.
00:14:23: also wirklich den Kleiderschlank die Türen zu öffnen da öffnet man wirklich ein Stück weit von sich selbst.
00:14:31: und Wie oft habe ich es, dass eine Frau da steht und sagt doch eigentlich trage ich keine Muster.
00:14:37: Und dann hat sie fünf gestreifte Teile in ihrem Kleiderschrank hängen oder Karrierte oder so was ja?
00:14:43: Oder jemand der sagt auch Farbe, nee das ist nicht meins.
00:14:47: und dann kommt diese ominüse Sportschublade mit den nahem nächsten Farben wieder raus von der wir schon häufiger gesprochen haben.
00:14:56: und Dann denke ich mir doch du magst Farbe Du hast nur gelernt Sie an einer bestimmten Stelle nur zuzulassen und nicht in den Alltag zu integrieren.
00:15:08: Und deshalb finde ich den Kleiderschrank einfach so spannend, weil wir uns selbst darin manchmal viel ehrlicher zeigen, als wir eigentlich denken.
00:15:19: Ja es ist total interessant.
00:15:22: Warum machst du das selbst auch?
00:15:23: Manchmal, dass du in deinen Kleiderschlangen schaust...
00:15:27: Sehr regelmäßig!
00:15:31: Das kann ich schon als Tipp geben.
00:15:34: Bei vielen ist es ja wirklich so, dass Sommer und Winterkleidung nicht in einen Kleiderschrank passt.
00:15:43: Und das sind auch die perfekten Jahreszeiten.
00:15:45: einmal im Frühling für Frühlingsommer und dann noch mal vor Herbstwinter anfängt diese Zeiten zu nutzen um sich mit seinem Kleiderschlag auseinanderzusetzen.
00:15:58: Also wie Feldwechsel eigentlich?
00:16:00: Ein bisschen
00:16:01: schon.
00:16:01: Natürlich gibt es Kleidungsstücke, die so ein ganzjährig tragbar sind Aber vieles eben auch nicht und dann wird das irgendwie in Kisten oder Unterspät oder den Keller oder wie auch immer Wander draus.
00:16:14: Und dass ist gar nicht so verkehrt, das so zu machen weil man dann einfach wirklich sieht was drin ist.
00:16:21: wo passiert's dann häufig oder passiert häufig nicht, dass man im Frühling wenn so die ganze Werbung losgeht und man Lust hat auch Farbe.
00:16:30: Dass man Dinge kauft, die man vielleicht eigentlich schon am Gläderschrank hängen hatte nur vergessen hat.
00:16:36: Was total spannend ist oder was ich kann ich euch mal erzählen?
00:16:41: Ich trage erstaunlicherweise seit ein paar Jahren aber erst im Herbstwinter.
00:16:47: mehr Farbe manchmal als im Sommer.
00:16:51: Also schön,
00:16:52: du brauchst es dann einfach.
00:16:53: Genau, genau.
00:16:53: Das ist wieder ein Dopamin in dieser dunklen Jahreszeit zurecht
00:16:57: zu kommen.
00:16:58: Ich habe mir vor ein paar Jahren mal eine knallrote... also richtig knall-knallroute Winterjacke gekauft und rote Moonboots dazu.
00:17:07: Und klar man wird immer so'n bisschen angeschaut wenn man fällt damit auf aber irgendwie macht mit das viel bessere Laune.
00:17:17: wissen wir nicht alle?
00:17:19: Du setzt ein Stack.
00:17:20: Genau,
00:17:21: und ich denke auch das macht mir richtig gute Laune wenn ich das anziehe.
00:17:28: Das Problem einfach mit unserem Kleiderschrank ist gar nicht dass wir zu wenig haben.
00:17:35: es ist einfach dass wir den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen.
00:17:38: sind zu viele Einzelteile zu wenig Kombinationen drin?
00:17:42: oder Dinge die wir einzeln schön finden aber miteinander überhaupt nicht funktionieren?
00:17:48: Kleidungsstücke zu denen, die passen Community-Teile einfach fehlen.
00:17:54: Oder Sachen, die nur auf einen mutigen Moment warten und wir alle wissen dass so ein mutiger Moment manchmal irgendwie dann doch nie kommt.
00:18:05: oder Wir haben Kleidung in fünf verschiedenen Größen da drin.
00:18:09: Das ist auch ein Riesenthema.
00:18:10: Da hängt die Hose, die gerade passt Daneben die Hose, die vielleicht irgendwann wiederpasst.
00:18:15: Und daneben noch eine, die eigentlich schon viel zu groß ist.
00:18:20: Das stimmt!
00:18:21: Finden wir alles da drin und irgendwann ist der Schrank eben nicht mehr nur ein Ort für Kleidung sondern irgendwie ein Lager für Möglichkeiten.
00:18:30: Vielleicht brauche ich das irgendwann.
00:18:33: Vielleicht passe ich da auch wieder rein oder werde ich diese Frau?
00:18:38: zu dir das Kleiderungsstück irgendwie passt.
00:18:40: Vielleicht habe ich irgendwann diesen Anlass und vielleicht traue ich mich das irgendwann, weil dieses vielleicht, vielleicht und all dieses vielleicht hängt dann nebeneinander auf Kleider bügeln.
00:18:51: Ja also es gibt ja auch... eben, wenn man sagt ja auch jetzt nur weil man ganz viele Teile im Schrank hat heißt das ja nicht dass man jetzt super viel damit kombinieren kann.
00:19:03: Also man hat nicht nur, weil man mehr Teile hat automatisch mehr Outfits.
00:19:06: Genau richtig!
00:19:08: Das ist ja so ein bisschen... Man denkt da so ich habe soviel zum anziehen Aber trage eigentlich davon nichts, sondern jeden Tag immer dieselbe Jeans oder dieselbe Stoffhose.
00:19:17: Oder dieselbe Jackebluse.
00:19:18: keine Ahnung?
00:19:19: Und das ist ja das Spannende bei den Beratungen, dass er dann erst so während der Beratung rauskommt wo eigentlich die Herausforderung des Problems hängt und das ist bei dem einen oder anderen eben die Inspiration für Kombinationen fehlt.
00:19:34: Bei dem anderen fehlen so zwei drei Teile oben einfach seine Dinge besser kombinieren zu können und das fällt erst so nach und nach immer an der Beratung auf.
00:19:46: Ja, weil man selbst, man guckt natürlich in den Schrank und einem selber fällt das ja nicht so auf.
00:19:51: also gut vielleicht wahrscheinlich dem ein oder anderen oder der einen oder anderen schon.
00:19:56: aber es ist schon immer ganz gut wenn du dann jemanden hast der auch einem mal so ein bisschen dahin schubst und auch mal zeigt.
00:20:04: Wie du schon sagst, man sieht ja manchmal den bald verlauter Bolgen nicht und dann braucht es schon jemand der dann auch mal sagt hier guck mach hast du schon mal das sind das eigentlich ausprobiert?
00:20:15: also ich habe ja mal einen Ladies' Abend veranstaltet.
00:20:20: das war im letzten Jahr glaube ich aber auch ganz lustig weil ich hab gesagt bringt doch mal einen Teil aus eurem Schrank mit wo ihr nicht wisst wie ihr das kombinieren soll.
00:20:32: Also man hat ja so ein, oh ich habe die Bluse schon drei Jahre da hängen!
00:20:36: Ich weiß gar nicht was ich damit machen soll.
00:20:38: und es war total spannend.
00:20:40: und wir haben dann auch Luxatrum kreiert mit neuen Teilen halt.
00:20:45: Ja
00:20:45: voll gut.
00:20:45: Und das Lustige war aber dass ganz viele festgestellt haben...ich weiß eigentlich gar nicht warum ich mir die Blüse am Ende überhaupt gekauft hab weil wir haben gemerkt sie steht ihr auch einfach gar nicht?
00:20:57: Es ist gar nicht Ihr Teil
00:20:59: ne?!
00:21:00: Und das fand ich super spannend.
00:21:05: Das ist ja so spannend, Kleiderschrank auseinanderzunehmen und wirklich die einzelnen Teile zu betrachten.
00:21:11: Weil man dann häufig doch irgendwie selbst dahinter kommt.
00:21:15: Ah, deswegen habe ich das noch nie getragen oder deswegen fällt es mir so schwer.
00:21:21: Jetzt weiß ich's jetzt kann ich mich davon auch lösen.
00:21:27: Wir horten halt viele Kleidungsstücke einfach im Kleiderschrank.
00:21:31: Das ist ja auch oft so ein Feld unter eine Kategorie, Kleidung die eigentlich gar nicht da ist weil wir sie lieben sondern weil wir etwas verstecken wollen den Bauch oder die Oberarme oder die Hüfte unserem Popo also
00:21:50: alles was Frau so verstecken muss manchmal
00:21:52: oder einfach möglichst viel davon.
00:21:57: Und da lohnt sich halt eben auch mal so die Frage dahinter zu gucken, trage ich dieses Kleidungsstück weil ich mich darin wohlfühle?
00:22:04: Oder weil ich mir darin möglichst wenig sichtbar fühle?
00:22:08: Weil das ist schon echt ein Unterschied.
00:22:10: Ich finde Kleidung darf natürlich schützen!
00:22:13: Sie darf bequem sein und sie darf auch Dinge bedecken.
00:22:17: Aber wenn unser kompletter Kleiderschrank daraus besteht, unseren Körper irgendwie verschwinden zu lassen, dann wird es halt schon schwierig.
00:22:26: Weil dann ziehen wir uns morgens halt nicht unbedingt für uns an sondern gegen uns.
00:22:33: Und so eine Kategorie haben wir halt auch viel im Kleiderschlag hängen.
00:22:39: Ich verstecke mich darin!
00:22:40: Deswegen fühle ich mich wohl und es ist halt immer so ein bisschen schwierig zu betrachten.
00:22:45: Ja, also auf der anderen Seite kann man das natürlich auch ein bisschen verstehen weil wenn man jetzt vielleicht nicht die Figur hat, die man gerne zeigen will, glaube ich sucht man sich immer so etwas raus was versteckt.
00:23:05: aber ich glaube es gibt auch einen Unterschied zwischen ich kaschiere was und verstecke was.
00:23:09: Also so, man kann ja auch schon hier und da seine Problemzonen ein bisschen kaschieren.
00:23:16: Aber trotzdem eine gute Kombi anhaben in der die Persönlichkeit unterstrichen wird oder man geht hin und sagt, wo ich verstecke einfach alles?
00:23:26: Ja, ich glaube einfach es ist ganz wichtig über seine Schwächen Bescheid zu wissen, aber genauso gut seine Stärken zu kennen und diese einfach einzusetzen.
00:23:36: Da haben wir ja auch schon im Podcast so irgendeine Erfolge drüber gesprochen
00:23:39: um
00:23:40: den Fokus zu versetzen weg von diesem Kaschieren.
00:23:42: sondern was mag ich an mir?
00:23:44: Und
00:23:47: wie gebe
00:23:47: ich das hervor?
00:23:48: Genau!
00:23:51: Das ist bei jedem anders.
00:23:53: Es ist einfach glaube ich tatsächlich wichtig.
00:24:04: Also ein Kleiderschrank kann auch einfach Energie rauben.
00:24:08: Dass so dieses Nichtweiler irgendwie voll ist oder dass ein Kleiderschrank grundsätzlich schlecht ist, sondern wir jeden Morgen mit einem negativen Gefühl konfrontiert werden.
00:24:25: Wir öffnen die Tür und stehen vor diesem Chaos.
00:24:29: Wir wissen nicht, was wir anziehen sollen und probieren irgendwas.
00:24:32: Und es gefällt uns nicht.
00:24:33: Dann ziehen wir wieder etwas anderes an.
00:24:35: Das ist das auch nicht.
00:24:36: Irgendwann denken wir ... Ich seh einfach scheiße
00:24:39: aus!
00:24:40: Ja, ich hab nichts zu mannziehen.
00:24:43: Bleibt dann irgendwie einfach hängen?
00:24:44: Ich kann das einfach nicht.
00:24:45: Ich weiß nicht, wo's mir steht.
00:24:47: Ich habe überhaupt keinen Stil.
00:24:49: Dann kaufen wir irgendetwas Neues.
00:24:51: Das funktioniert vielleicht mal kurz.
00:24:54: Dann hängt dieses Teil irgendwann wieder zwischen den anderen.
00:24:57: Ja, weil es verändert die Grundproblematik nicht.
00:25:00: Und der Schrank wird einfach voller und die Unsicherheit wird nicht kleiner sondern größer.
00:25:06: Weil mit jedem Kleidungsstück das wir kaufen und uns probieren und indem wir uns am Ende doch nicht so fühlen wie wir uns fühlen wollen bekommen wir eigentlich ein weiteres kleines Beweistück für den Gedanken ich bin einfach nicht gut darin Kleidung für mich auszuwählen.
00:25:22: also wir nehmen uns einen Stück
00:25:25: Selbstwert,
00:25:26: Selbstsicherheit.
00:25:27: Das ist schon auch echt traurig Denn meistens stimmt es gar nicht weil meistens fehlt nicht die Fähigkeit sondern einfach nur die Orientierung So die Klarheit für sich und für seinen Kleiderschrank.
00:25:42: Da ist was Wahres dran.
00:25:44: Ja, und ich finde ja auch ... Weil das kriegen wir ja wirklich sehr arg suggeriert in Social-Media wie ein Kleiderschrank aussehen soll oder wie man den optimiert mit welchem Farbsystem und minimalistisch und wie auch immer.
00:25:58: Und ich finde ... Ein Kleiderschlag mit Konzept super spannend aber für mich bedeutet es nicht alles muss perfekt sein und es muss minimalistisch sein und du darfst nur noch dreißig Kleidungsstücke besitzen oder alles muss farblich perfekt zusammenfassen, überhaupt nicht.
00:26:17: Ein guter Kleiderschrank besteht für mich nicht aus möglichst vielen Teilen sondern eben nicht aus Perfektion, sondern aus Klarheit.
00:26:26: Damit man morgens die Tür öffnen kann und das Gefühl hat, dass ist mein Leben.
00:26:32: Das ist das was ich gerne trage, das ist das, was zu meinem Alltag passt Das sind meine Farben und Schnitte, meine Möglichkeiten oder auch einfach hier.
00:26:43: Das bin ich.
00:26:44: Das ist doch das was wir eigentlich wollen wo es uns hin strebt.
00:26:48: Und natürlich dürfen darin auch Dinge sein die besonders sind.
00:26:53: Die werden vielleicht nicht jeden Tag tragen aber auch die sollten so seinen Platz einfach haben.
00:27:00: Ja, also man sagt ja auch oft.
00:27:02: Man hatte einfach so eine Kapselgarderobe, ne?
00:27:04: So eine Kapzül-Wartwoop wo man sagt, man hat einfach hochgradige kombinierte Lieblingsteile statt einer Masse, wo man einfach auch sicher ist, man kann die kombinieren und geht natürlich auch mit einem großen Kleiderschrank, wo vielleicht ein bisschen mehr drin ist.
00:27:23: Es ist halt immer wichtig was drin ist.
00:27:27: Ich finde das total spannend, weil man muss ja auch oder du jetzt in deinem Job ja auch immer individuell gucken.
00:27:37: Richtig!
00:27:37: Und jeder trickt
00:27:38: anders.
00:27:38: Genau wie Du sagst hier Social Media sagt uns also das muss so und so aussehen.
00:27:43: Das braucht ihr.
00:27:44: Das ist ganz wichtig.
00:27:45: Hölliger Quatsch.
00:27:46: Das kann man gar nicht sagen, weil es passt halt nicht auf jeden.
00:27:53: Zum Thema, jetzt schweife ich mal ganz kurz ab.
00:27:56: Habe ich ja auch immer wenn es um das Thema Mode in meinem Geschäft zum Beispiel geht Wenn viele sagen Ja also die Teile sind schon eher ein bisschen klassisch.
00:28:05: Hab dann zwar auch mal so ein bisschen was ausgefallen ist aber Ich versuche schon eher Ein bisschen modisch Aber klassisch zu bleiben weil ich halt sagt ja
00:28:15: zeitlos meinst Zeitlos
00:28:16: genau Weil ich immer sage ja was doch viel einfacher dass in deinen Schrank zu integrieren oder in deinem, was du gerne trägst.
00:28:27: Es ist mir viel wichtiger.
00:28:29: eine Kundin kauft ein gutes Teil wo sie sagt hey diese Strickjacke zum Beispiel diesen cardigan kann ich kombinieren auf das dass das kann ich jeden Tag anziehen ist zeitlos vom Schnitt von der Farbe und eben zu sagen ey das könnte ein Lieblingsteil vor mir werden Ganz viel, wo ich weiß das kann ich integrieren als dass man sagt oh es ist einfach nice to have.
00:28:55: Ja ein schrankvoller Lieblingsteil.
00:28:57: Genau also genau ich meine klar um Gottes Willen wenn jemand sagt is nice to Have Ich nehme's mit sag' ich auch.
00:29:06: Also gut das ist auch unterschiedlich.
00:29:08: bei den einen sagst du vielleicht was da weißt okay die hören aber auf deinem Rad und bei den anderen heißt okay soll das halt mitnehmen.
00:29:17: Aber ich sage dann auch ganz oft Du brauchst das nicht.
00:29:21: Überleg mal her, man muss sich seinen Kleiderschrank vorstellen als einen exklusiven Club.
00:29:27: Genau!
00:29:28: Du bist der Türsteher und du entscheidest wer reinkommt und wer nicht.
00:29:33: Wer steht auf der Gästerliste?
00:29:36: Wer
00:29:36: ist VIP?
00:29:37: Richtig
00:29:38: richtig dass da nur Teile drin sind, die du wirklich magst und denen du dich auch gut fühlst.
00:29:44: Und die in dein Leben passen.
00:29:46: Die sich miteinander verbinden lassen.
00:29:48: Natürlich dürfen Kleidungsstücke auch mal auf die Gäste-Liste, wenn wir gerade bei dem Club bleiben, die völlig anders sind.
00:29:55: Die einfach Spaß machen und die dich auch so ein bisschen herausfordern.
00:29:59: So aus der Komfortzone locken.
00:30:03: Aber ich finde das ... Es muss aber einfach ein Grund geben, warum dieses Kleidungsstück da hat.
00:30:12: Also die Berechtigung dafür und ich finde es wirklich... Die Frage verändert alles nicht mehr zu fragen was will ich alles loswerden sondern was möchte ich eigentlich in meinem Schrank haben?
00:30:30: Und das ist für mich so ein ganz anderer Blick auf den Kleiderschrank.
00:30:39: Und ich glaube, das kann man sich auch mal ganz gut so vorstellen.
00:30:42: Nicht jetzt... Ich räume jetzt komplett meinen Kleiderschrank aus, sondern einfach sich mal vorzustellen, gedanklich.
00:30:52: Stellt ja vor, dein Kleidersschrank wäre heute komplett leer!
00:30:56: Und alles wär weg und morgen dürftest du ihn neu bestücken?
00:31:03: Aber nicht mit einem unbegrenzten Budget und auch nicht mit allem, was dir spontan gerade so in den Sinn kommt, sondern was dir gefällt.
00:31:10: Sondern nur mit dem Ding, die wirklich zu dir gehören.
00:31:14: Was würdest du da hineinhängen?
00:31:16: Welche Farbe, welcher Schnitt, welche Hosekleid, welche Schuhe, welche Jacke?
00:31:24: Und vor allen Dingen auch, was würdest Du nicht vermissen von deinen Dingen?
00:31:30: Ich finde das... Allein ist so eine ganz andere Perspektive, die irgendwie alles verändert.
00:31:37: Weil wir denken ja meistens bei unserem Kleiderschrank was muss raus?
00:31:41: Was kann ich aussortieren?
00:31:43: Was ist zu viel?
00:31:44: aber vielleicht ist die viel spannende Frage, was darf bleiben und was würde ich bewusst wieder auswählen?
00:31:53: Und ich denke das kann sich jeder für sich mal so vor dem Kleiderschlag stellen oder sich gedanklich einfach nur vorstellen Was darf bleiben?
00:32:06: Und was würd ich, was dürfte ich wieder wählen.
00:32:09: Weil wir müssen uns davon verabschieden dass ein Kleiderschrank jemals fertig ist.
00:32:17: Das ist er nie erst nie fertig genauso wie wenig wir auch irgendwann fertig sind.
00:32:22: Wir verändern uns unser Leben verändert sich und der Körper unsere Arbeit unsere Bedürfnisse Auch unser Geschmack unsere Sicht auf uns selbst vor allem ja auch.
00:32:31: Und deshalb muss ein Kleiderschrank nicht irgendwann diesen Zustand erreichen, indem er für immer perfekt funktioniert.
00:32:39: Weil er darf sich mit uns mitentwickeln und genau deshalb lohnt es sich ja immer mal wieder hinzuschauen und nicht erst dann wenn wirklich gar nichts mehr geht.
00:32:49: Deswegen sage ich ist es wirklich wichtig regelmäßig sich mit seinem Kleiderschlag auseinander zu setzen weil man sich einfach mit sich selbst in dem Moment auseinandersetzt.
00:33:00: öffne Die wochenmal hier deinen Gleiderschrank ganz bewusst und such mal drei Teile raus, die du liebst.
00:33:07: Aber selten trickst.
00:33:11: Und mir spontan schon drei ein.
00:33:13: Sehr gut!
00:33:17: Also eben Sachen, wie du nicht ständig trickst, sondern genau diese drei Schätze, die da irgendwo hängen und vielleicht nicht mehr ... ja... nicht mehr können.
00:33:30: Ja, im Endeffekt musste ein Kleiderschrank ja auch so ein bisschen so sein.
00:33:33: Dass wenn du reinguckst, dass du denkst, du bist in deiner ganz persönlichen Boutique.
00:33:36: Genau!
00:33:37: Deswegen sage ich, ja baue dir deine eigenen Boutiques hellfreundlich, farblich sortiert und in unserer
00:33:42: Kategorie oder wie auch immer.
00:33:46: Du hast so ein bisschen was bei mir angeteasert.
00:33:49: Da kommt glaub ich irgendwie noch was?
00:33:51: Ich weiß nicht, ob du das schon
00:33:53: ... Ja doch kann ich schon erzählen.
00:33:55: Ich weiß die ...
00:33:56: Barbara hat da etwas geplant für euch!
00:33:59: Aber ich hab noch gar nicht fertig, weil diese drei Teile ... Du sollst ja was mit denen machen.
00:34:04: Diese drei Gleidungsstücke zu denen du sonst nicht zugreifst und nicht ständig trägst einfach wirklich mal zu fragen warum eigentlich nicht?
00:34:16: Warum trage ich diese Teile?
00:34:17: So selten fehlt ein Kombinationsartikel.
00:34:21: Ist mir das zu besonders, fühle ich mich daran vielleicht doch nicht so wie ich dachte oder warte ich mit diesem Teil immer auf einen bestimmten Anlass?
00:34:29: oder fehlt mir einfach die Idee also wirklich mal zur hinterfragen bei einem Kleidungsstück?
00:34:33: warum fragte ich das?
00:34:34: und weil vielleicht entdeckt ihr dabei irgendwas über euren Kleiderschrank was ihr ja vorher noch nicht über euch wusstet.
00:34:46: Aber zu dem Punkt, was du gerade meintest.
00:34:47: Ja?
00:34:47: Das
00:34:48: ist Kamikaze... Also ich weiß so hast du ein bisschen was geplant.
00:34:52: Ich hab nämlich... Wir machen es ja schon immer Gedanken, was wir euch für Themen erzählen.
00:34:59: Heute war jetzt so Thema Kleiderschrank dran und so beim Sortieren meines roten Fahrendes, das ich so ein bisschen darüber erzählen möchte oder sensibilisieren möchte, ist mir auch gefallen, dass es da so viel Inhalt gibt.
00:35:14: Ja, ich das gar nicht in so ein Podcast packen kann.
00:35:17: Und deswegen hab' ich mir überlegt daraus eigene Workshops zu kreieren die per Video oder per Workbook ja rausgehen mit dem man sich durch seinen Kleiderschrank selbst durcharbeiten kann aber genauso auch weil mir dasselbst doch so wichtig ist eine Präsenzveranstaltung zu machen.
00:35:39: also sind wahrscheinlich einfach verschiedene Dinge die ich rausgeben werde So einen kompletten Tag, wo es wirklich um den Kleiderschrank um sich selbst geht.
00:35:48: Um wirklich so mal dahinter die Kulisse hinter die Fassade zu schauen und weil gerade das Thema Kleiderschwank so wichtig ist, weil man immer wieder je nachdem in welcher Lebenssituation Man ist immer wieder ansetzen soll.
00:36:02: Das ist nicht ich komme einmal da hin.
00:36:04: Man ist einmal beraten und fertig oder der Kleiderschlag ist einmal durchgekaut und gut ist.
00:36:09: klar hat man super viel wissen In dem moment über sich bekommen.
00:36:15: Aber es würde einem immer wieder treffen, dass man vom Kleiderschrank steht und nicht weiter weiß.
00:36:24: Klar kann man mich immer holen aber wenn man mal das so durchgekaut hat und verstanden hat wie die Zusammenhänge alle sind funktionieren dann kann man immer wieder daran ansetzen.
00:36:35: Und Leute ich sag's euch sobald das steht Nützt das, nehmt das in Anspruch.
00:36:42: Macht damit!
00:36:43: Ich weiß nicht wie sie das machen wird aber ich kann
00:36:45: euch nur empfehlen
00:36:47: egal auf welchen Weg, Medien und wie auch immer macht da mit weil das wird euch ganz ganz viel Erkenntnis auch über euch selbst geben.
00:36:59: und die Tipps die Barbara hat Wir reden ja auch immer viel so neben dem Podcast.
00:37:06: Und da kann ich euch nur echt ans Herz legen, bleibt dabei und verfolgt es und sobald da was heraus ist wann wie wo war's?
00:37:19: Ja seid dabei!
00:37:20: Sehr gerne weil ich habe nämlich wirklich beim Stichpunkte sammeln für den Podcast festgestellt wieviel Inhalt das eigentlich ist und was sich da eigentlich für ein Mehrwert weiter... zu geben habe und das muss ich in irgendeine Form packen.
00:37:35: Also, ich weiß noch nicht, in welche?
00:37:36: Ich versuche auch dabei zu sein!
00:37:38: Oh ja... Ja, ich finde es auch spannend.
00:37:40: wie gesagt nur weil man jeden Tag mit dem Thema Mode arbeitet heißt es ja nicht dass man nicht trotzdem immer noch was neues lernt und wir kommen ja schon aus unterschiedlichen Bereichen obwohl am Ende sich alles zusammenfügt.
00:37:56: Und ist das für mich auch immer wieder spannend.
00:37:59: also Storeinhaberin und auch die.
00:38:04: gestern hat eine Freundin geschrieben, Hallo meine Mode Queen wollte etwas wissen über aktuellen Modetrend.
00:38:12: Und das ist... Klar, wie gesagt.
00:38:16: Wir machen das oder ich mach das auch jeden Tag und so.
00:38:18: Aber trotzdem für mich auch immer wieder spannend was Neues dazu zu lernen.
00:38:22: Also deswegen... Ich hoffe, dass es zeitlich passt und ich dabei sein kann!
00:38:28: Also ich werde's auf jeden Fall versuchen.
00:38:30: Der Kleiderschrank ist halt einfach wirklich ein Riesen-Thema.
00:38:34: Und
00:38:34: das betrifft mich ja als private
00:38:36: Sofia?
00:38:37: Genau.
00:38:38: Das ist ja noch mal anders.
00:38:40: Weil den Kleidersschrank nicht nur einen Ort wo wir Kleidung aufbewahren.
00:38:45: ziemlich direkter Spiegel davon, wie wir Entscheidungen treffen.
00:38:50: Wie wir mit Veränderung umgehen, woran wir festhalten was wir uns erlauben und ja manchmal auch wie wir uns selbst sehen.
00:38:57: und genau deshalb glaube ich wenn wir mit unserem Kleiderschrank also wenn wir uns mit unserem kleiderschreck beschäftigen, beschäftigen wir uns automatisch auch ein Stück mit uns selbst.
00:39:08: Vielleicht brauchen wir also nicht immer neue Kleidung, vielleicht brauchen wir manchmal einen anderen Blick auf das was schon da ist.
00:39:13: Und ich habe nichts anzuziehen diese typische Aussage über unseren Kleiderschrank.
00:39:23: Ja, vielleicht fehlt dann einfach nur die Klarheit davor.
00:39:30: Wie ist das Verhältnis mit deinem Kleiderschlag?
00:39:33: Fühlt euch inspiriert, wenn ihr ihn öffnet überfordert oder irgendwo dazwischen.
00:39:39: Das könnt ihr gerne mal irgendwie schreiben wie es euch geht mit eurem Kleiderschrank und mal so einen Austausch zu geben.
00:39:48: Vielleicht öffnet ihr dann heute nochmal einfach ganz bewusst euren Kleiderschlank mit dem Gedanken was ... Ja nicht mit dem Gedanke was muss wechseln?
00:39:58: Mit der Frage was davon bin eigentlich noch
00:40:01: nicht Schöner Schlusssatz.
00:40:06: Ich könnte jetzt noch Stunden zuhören...
00:40:10: Ich habe letztens übrigens gehört, dass immer wenn ich spreche zum Einschlafen neigen und dachte oh Gott!
00:40:18: Wer schwebt?
00:40:20: Ich will doch mehr Wert weitergeben.
00:40:22: Ist jemand eingeschlagen?
00:40:23: Ja.
00:40:25: Das ist doch schön.
00:40:25: Es
00:40:26: ist ja schön, wenn man so eine berühmte
00:40:28: ruhige Stimme hat.
00:40:30: Aber
00:40:30: ich möchte doch mehr wert weitergehen.
00:40:33: oder meinst du der Mehrwert ist in dem Moment dass ich zum Ja auch zu etwas führe in dem moment zur Entspannung?
00:40:40: auf jeden Fall nein.
00:40:43: also.
00:40:43: Ich muss aber auch ehrlich sagen wenn ich abends im Bett lege und ich mache mir ein Podcast an schaffe ich ihn auch nie zu Ende.
00:40:52: Also egal, es ist ein Hörbuch.
00:40:53: Es ist ein Podcast.
00:40:55: Ich weiß nicht wie viel Podcast ich abends schon angefangen habe und jedes Mal denke oh mein Gott wo bin ich denn jetzt eingeschlafen?
00:41:01: Also ich glaube das ist ganz gefährlich wenn man sich abends hinlegt.
00:41:06: Ich höre mir den Podcast an.
00:41:07: Ich glaube, das hat gar nichts mit dir oder deiner Stimme zu tun, obwohl du eine sehr beruhigende Stimme hast.
00:41:12: Aber ich denke es ist einfach diese... Die Tageszeit!
00:41:15: Ja ganz schlimm.
00:41:16: also Leute so unseren Podcast der ist eher was für ein Kaffee und nicht sagen.
00:41:20: Fürs Auto fahren?
00:41:21: Oder
00:41:21: fürs Autofahren auch mega.
00:41:24: Und ja wir kam jetzt gerade spontan die Idee tatsächlich Was haltet ihr denn davon, wenn ihr uns mal erzählt was für ein Thema euch interessieren würde über was wir sprechen sollen?
00:41:37: Ja fände ich gut.
00:41:38: Findest du gut?
00:41:39: Wir haben ja schon so viele Themen abgegrast und vielleicht gibt es ja etwas... Lass
00:41:45: das uns wissen!
00:41:47: Ich glaube, wir starten auch mal bei Insta
00:41:48: eine Umfrage
00:41:50: und wollen
00:41:52: gerne mal wissen, was
00:41:54: euch so brennt.
00:41:55: interessiert, was ihr von uns vielleicht
00:41:57: wissen wollt.
00:41:59: Dann hören wir uns bald
00:42:01: wieder.
00:42:02: Danke fürs
00:42:02: Zuhören!
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