Episode 2: Wirkung & Sichtbarkeit
Shownotes
In dieser Folge sprechen wir darüber, wie Wirkung entsteht und warum der erste Eindruck oft schneller entsteht, als uns bewusst ist. Warum wir andere in Schubladen stecken und selbst genauso eingeordnet werden. Über vermeintliche Mode-Regeln, Glaubenssätze, die uns kleinhalten, und die Frage, wie wir unsere Wirkung bewusst gestalten können, ohne uns zu verstellen.
Eine Einladung, die eigene Sichtbarkeit neu zu betrachten, alte Muster zu hinterfragen und den Mut zu entwickeln, sich authentisch zu zeigen.
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Transkript anzeigen
00:00:00:
00:00:04: Für mich manchmal ganz schwierig auch in meinem alltäglichen Job, dass ich manchmal denke, komm aus deiner Komfortzone raus und mach einfach.
00:00:14: So vermeintliche Mode-Regeln stehen natürlich total im Weg.
00:00:18: Alles was wir mal irgendwo aufgeschnappt haben oder gehört haben oder gelesen oder wie auch immer Und diese Mode-Regeln verunsichern einfach.
00:00:31: Hallo zusammen!
00:00:32: Ja, hallo auch von mir.
00:00:35: Wir sitzen wieder zusammen und haben ein schönes Thema für euch.
00:00:38: Und zwar soll es heute in dieser Folge um Wirkung und Sichtbarkeit gehen.
00:00:44: und da wollen wir heute darüber sprechen wie wir unsere Wirkung ganz bewusst gestalten können ohne uns zu verstellen denn von bewusst gestaltet sind wir doch meist weit entfernt.
00:00:58: und wenn wir ehrlich sind morgens vor dem Kleiderschrank, dann läuft's ja doch ganz automatisch ab und wir greifen immer zu dem was wir kennen.
00:01:06: Und wonach wir immer greifen zu dem, was sicher ist, zu dem ... Was irgendwie doch immer wieder funktioniert und denken uns dabei pure.
00:01:13: Das bin ich halt, ne?
00:01:17: Ja das ist ein ganz wichtiger Punkt.
00:01:20: Ich seh das ja auch alltäglich in meiner Arbeit im Store aber natürlich auch also im Umfeld dass viele einfach immer sagen, ja das bin ich halt.
00:01:32: Das ist eben so und das hat oft mit der wahren Persönlichkeit gar nichts zu tun sondern man baut sich eine Art Schutzschild auf.
00:01:43: Aber was ist denn wenn wir uns mal erlauben anders zu wirken oder anders zu fühlen?
00:01:51: Und ... Ich ... Ich bin der Meinung, oder es ist ja auch so in unserem Ruf, dass die Kleidung der Anfang ist.
00:02:01: Denn Kleidungen sind ein bewusstes Kommunikationsmittel ... was wir natürlich für unsere Ziele einsetzen.
00:02:09: Stimmt da so?
00:02:11: Absolut recht!
00:02:11: Das ist wirklich so, weil Kleidungs einfach eine Sprache mit der wir bewusst steuern können wie wir wahrgenommen werden Und weil wir wissen's ja alle, also wir erleben es ja tagtäglich.
00:02:26: Wir begegnen überall Menschen, ob im Job oder ... im Kundenkontakt oder beim Backer um die Ecke und innerhalb von Sekunden scannst du andere ab und andere scannen dich ab.
00:02:39: Und werdet das dann ganz automatisch unterbewusst nach Sympathie und Kompetenz?
00:02:45: Oder wie vertrauenswürdig dir jemand erscheint?
00:02:49: Ganz schnell ist einfach der erste Eindruck entstanden.
00:02:54: Wie sagt man so schön?
00:02:55: Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance.
00:02:59: und klar, hören wir immer wieder das innere Ziel du da drauf kommst doch an und nicht auf das Äußerliche zu schauen.
00:03:09: Und stimmt ja auch weil keiner von uns möchte in Schubladen denken aber ... Wir müssen uns auch bewusst machen, dass sich keiner davon frei machen kann.
00:03:20: So gegen seine Wahrnehmung anzugehen.
00:03:25: und sobald jemand in den reinen Raum reinkommt nehmen wir jemanden anderen wahr und packen jemanden ganz automatisch unbewusst in eine Schublade.
00:03:39: Ja, und deshalb ist es ja auch so wichtig, dass wir gleich in den richtigen Schublade landen.
00:03:45: Mhm.
00:03:46: Weil's so schwer ist aus der Fall schon wieder rauszukommen?
00:03:49: Also sich da wieder raus zu kämpfen, das ist nicht einfach ... Und ja, dass das Innere zählt, klar!
00:03:57: Deswegen ist es ganz genau oder genau deswegen ist es wichtig, ähm... Dass wir unser Äußeres mit dem inneren Einklang bekommen damit wir einfach auch so wahrgenommen werden, wie wir sind.
00:04:12: Damit es authentisch
00:04:13: ist.".
00:04:14: Ja das stimm ich dir zu was oft ja sehr schwierig ist dass Frauen sich oft an vermeintliche Mode regeln halten wollen oder die stehen einem dann im Weg...
00:04:33: Das stimmt echt!
00:04:36: Manchmal ganz schwierig zu erklären, dass man sich nicht immer an diese vermeintlichen Mondregeln halten muss.
00:04:43: Zum Beispiel wird ja oft vordiktiert also wenn oben weit dann unten eng ... Wenn ich zu klein bin darf ich nichts Weites tragen was ja fachlich das weißt du ja auch totaler Quatsch ist.
00:04:57: Also das muss ja nicht sein und es gibt einfach so ein paar Einfache Regeln oder Tipps, die man den Frauen da an die Hand geben kann.
00:05:09: Also es kommt nicht immer auf die Weite an sondern viel mehr auf die Silhouette.
00:05:15: oder dass kleine Frauen können wunderbar beide Schnitte tragen wenn sie zum Beispiel monochrom bleiben so oben wie unten einfarbig nicht zu bunt obwohl ich ja also nicht zu gemischt.
00:05:32: Also das heißt jetzt nicht oben pink, unten grün.
00:05:35: Das ist oft ein bisschen schwierig.
00:05:39: Man sollte in einer Farbfamilie bleiben und durchgehend vertikale Linien die Strecken verleihen einfach Präsenz statt den Körper einfach durch harte Kontraste zu unterbrechen.
00:05:56: aber das wissen wir und möchten natürlich euch Frauen da draußen, deswegen machen wir das ja auch.
00:06:06: Eben diese Tipps mit an die Hand geben.
00:06:08: Das ist richtig!
00:06:10: So vermeintliche Mode-Regeln stehen natürlich total im Weg.
00:06:14: Alles was wir mal irgendwo aufgeschnappt haben oder gehört haben oder gelesen oder wie auch immer und diese Moderegeln... verunsichern einfach nur.
00:06:24: Man darf es einfach nur nie so pauschal sehen und da steht einem immer die Unsicherheit im Weg, weil jetzt weite, weil du gerade so weite Kleidung angesprochen hast ... Weit ist ja auch nicht gleich weit!
00:06:38: So trage ich weite Kleidung?
00:06:42: Weil ich die Lässigkeit von Oversize liebe oder trage es um mich darin verstecken zu wollen.
00:06:50: Also je nachdem, welche Person in Weiterkleidung steckt und wie diese Person sich innerlich fühlt kann man in Weitergleitung auch schnell verloren und versunken wirken Und deswegen ist es immer ganz schwer pauschal das sozusagen.
00:07:11: Man muss es so ein bisschen genauer betrachten.
00:07:12: wer steckt da drin?
00:07:14: Wie möchte ich wirken?
00:07:16: Kleidung ist einfach einer der stärksten Faktoren, der den ersten Eindruck beeinflusst.
00:07:21: Das muss man sich immer wieder vor Augen machen und so.
00:07:24: Kleidungen sind das, was am schnellsten gelesen wird.
00:07:27: Darum geht es, Kleidungsstücke ganz bewusst zu tragen für die Wirkung, die jeder von uns erzählen möchte.
00:07:35: Jeder möchte vielleicht eine andere Wirkung erzielen.
00:07:39: Kleiddung sprechen zu lassen.
00:07:41: So ein Bläser könnte zum Beispiel sagen ... Ich hab's im Griff.
00:07:46: Ja, könnte ich sagen.
00:07:47: Oder auch ein fließendes Kleid ... Ich bin frei!
00:07:52: Ich lass los.
00:07:53: Also das kompliziert so diese Freiheit und da sollte sich einfach jeder ein bisschen bewusst machen wie Kleidung wirkt und dass Kleidungen wirkt Und wie man selbst wirken möchte.
00:08:06: Also ich erlebte es ja selbst im Privaten tatsächlich jeden Tag.
00:08:09: also du kennst mich jetzt auch ein paar Tage Du weißt nicht liebe Oversize.
00:08:14: Und viele sagen dann auch immer, oh, das ist dein Outfit.
00:08:17: Das sieht so mega aus!
00:08:19: Aber ich könnte das niemals tragen.
00:08:21: und ... Ich denk dann auch, das is ja Quatsch?
00:08:26: Vielleicht die Farbkombination nicht aber in einer anderen Farb kombination mit anderen Stoffen.
00:08:31: und so kann man das oder kannst du das auf jeden Fall tragen.
00:08:35: Und das erlebe ich ganz oft, dass viele sagen, ah, es ist so ovaus heißt, das könnt ich niemals anziehen auf jeden Fall.
00:08:43: Wenn du das fühlst, wenn du das willst ... dich in diesem Kleidungsstück auch ins Außerste ist, trotzdem gesehen fühlts, dann ist es auf jeden fall möglich und ich glaub, dass ist total wichtig, dass wir eben diese vermeintlichen Mondregeln ein bisschen brechen.
00:08:59: Ja
00:09:00: viele erlauben sich ja noch nicht mal, das mal auszuprobieren.
00:09:04: Das stimmt.
00:09:06: Und ähm ... Ja, das ist eben so ... Für mich manchmal ganz schwierig auch in meinem alltäglichen Job, dass ich manchmal denke ... komm aus deiner Komfortzone raus und mach einfach.
00:09:21: Ja?
00:09:22: Du wirkst ganz anders nach außen, weil eben Mode viel mehr als nur Kleidung ist.
00:09:29: Du wirst vielmehr gesehen.
00:09:30: Ich hab dir die Geschichte von meiner Freundin erzählt, die sicher oft nicht gesehen fühlt aber jetzt für sich selbst aber entschieden hat, dass sie das möchte.
00:09:45: und wir waren gestern auf dem eltern Abend.
00:09:48: Und sie hat mega Outfit angehabt und sie kam rein und alle haben sich umgedreht.
00:09:56: Sie sagte auch dann zu mir krass, es hat sie ja irgendwie so noch nie erlebt!
00:10:02: Ich habe dann auch gesagt wow Also, ich bin erstaunt überwältigt.
00:10:06: Sieht mega aus!
00:10:07: Hab sie erst mal gefragt, ob sich heute noch was vorhat?
00:10:09: Aber ... Sie hat es halt in dem Moment gefühlt.
00:10:12: Ich fand's total schön, dass die sich getraut hat, mal andere Dinge aus ihrem Kleiderschrank anzuziehen und so.
00:10:20: Und sie ist nicht sehr groß, aber sie hatte eine weite Hose an.
00:10:23: Eine weite Bluse und ne super schöne Strickjagd drüber.
00:10:26: Das war ein Mega-Kombi.
00:10:27: Es stand ihr so gut.
00:10:30: Da merkt man eben... dass Kleidung einfach Ausdruck ist.
00:10:37: Das Gefühl, die Stimmung... Alles drückt man damit aus und hat sie auch angesehen.
00:10:42: Die Energie hat sich verändert.
00:10:45: Ihre Körperhaltung.
00:10:50: Ich fand es ein tolles Erlebnis.
00:10:54: Aber der Kleidung eben auch nicht nur nach außen setzt?
00:10:57: Ja, genau.
00:10:58: Und das macht halt so für mich ein Unterschied zwischen ich trage etwas Passendes oder ich traGE etwas, dass mich stärkt und ja, ich fand es auf jeden Fall gestern richtig tolles Erlebnis hat so gepasst.
00:11:10: Das wollte ich heute euch unbedingt auch mitteilen.
00:11:17: Fand's schön, das auch so zu sehen.
00:11:19: Das find ich immer toll.
00:11:21: Du hast mir das ja vorhin schon erzählt und da hat mich das schon gleich gepackt.
00:11:26: Also es überträgt sich.
00:11:28: Wenn man die Geschichten hört ... Und das erleben wir wirklich ständig?
00:11:34: Ja, absolut.
00:11:34: Ich sag jetzt mal nicht wirklich stendig, aber es ist immer schön, dass mitzubekleiden.
00:11:42: Danke fürs Teilen auch hier jetzt.
00:11:46: Ja, es ist nämlich einfach ... Wir sind so da drauf trainiert zu fragen ob ... Steht mir das?
00:11:51: Ja.
00:11:53: Dabei wäre viel wichtiger mal zu fragen wie fühle ich mich darin also wirklich mal auszuprobieren und zu schauen wie fühl ich mich in den und denen Kleidungsstücken oder ob's jetzt weit oder eng oder wie auch immer geschnitten ist sondern einfach mal ein bisschen ins Ausprobieren gehen.
00:12:11: Und weil wenn du dich wohlfühlst in Kleidungsstücken, dann gibt dir das ja auch so ein bestärkendes Gefühl und lässt dich einfach strahlen.
00:12:22: Das macht einfach was mit einem.
00:12:25: Gerade im Außen auch.
00:12:27: Kleidung wirkt nach innen, nach außen.
00:12:29: Wenn wir am Strahlen sind, dann macht es auch etwas mit unserem Umfeld.
00:12:34: Aber jetzt meine Frage!
00:12:36: Wie komme ich in meine Strahlkraft?
00:12:41: Ja, das ist eine gute Frage.
00:12:42: Das ist gar nicht so ... Was heißt es schon einfach zu beantworten?
00:12:46: Aber da kann man auch wirklich jetzt in die Tiefe gehen.
00:12:51: Ich versuch's mal ein bisschen zu sammeln.
00:12:58: Man kommt in seine Strahlkraft, indem man Schritt für Schritt wissen über sich ... erarbeitet.
00:13:07: Also eigentlich das, was ich so meinen Kunden mache, egal ob vor ihr am Kleiderschrank mit der bestehenden Galerobe oder einer Farbanalyse oder beim Einkaufen, je nachdem wo die Herausforderungen immer aktuell so sind.
00:13:23: und es geht wirklich darum Schritt für Schritt wissen über sich zu erarbeiten, welche Farben und welche Schnitte sind passend für mich?
00:13:32: Welche fühle ich Leben in meiner Persönlichkeit immer im Alltag und dieses Wissen gibt einem einfach unglaublich viel Sicherheit.
00:13:45: Und sich sicher fühlen macht etwas, also das bewirkt auch dass wir natürlich sichtbar werden wie du eben mit dem schönen Beispiel gerade uns gut getan hast von deiner Freundin die in die Sichtbarkeit gegangen ist indem sie sich in ihrem Outfit sichtbar gefühlt hat.
00:14:09: Oder sicher gefühelt hat, wurde sie sichtbaar.
00:14:13: Denn wenn man Kleidung nur funktional einfach sieht und genutzt wird dann bleibt man einfach im Hintergrund.
00:14:22: Weil Kleidungen kann uns einfach empowern oder eben auch verstecken.
00:14:29: Da hab ich jetzt auch, fällt mir grad so ein Beispiel ein.
00:14:32: Das habe ich in der letzten Folge schon was von erzählt.
00:14:36: Ich besitze nämlich einen Kleidungsstück.
00:14:38: zu dem gibt es wirklich sehr viele Geschichten.
00:14:40: Also da können sich die wahrscheinlich in jeder Podcast-Folge etwas erzählen.
00:14:45: Mein Pinkermantel!
00:14:47: Ich besitzer einen sehr pinken, sehr schönen Mantel und wenn ich da reinschlüpfe ... Mal abgesehen jetzt nur von der Farbe, die halte ich mal so ein bisschen zurück.
00:15:01: Einfach so wie er geschnitten ist, ist eher einfach für mich.
00:15:04: das Ermich bestärkt und ... Also ich schlüpfe rein und ergibt mir Stärke und manchmal bin ich innerlich gar nicht so stark wieder Mantel.
00:15:21: Und dann unterstützt er mich!
00:15:23: Natürlich ist er in dem Moment auch noch sehr, Also wirklich sehr leuchten Pink.
00:15:27: Und manchmal ist mir das auch einfach too much, dann schaffe ich das nicht.
00:15:33: Aber er bestärkt mich einfach in seiner Machart.
00:15:36: Das ist ein bisschen wie so ... Ich kann es gar nicht so beschreiben.
00:15:42: Ich ziehe ihn an und fühle mich angezogen.
00:15:45: Er macht einfach was mit mir.
00:15:47: Und das ist so das, was ich gerne weitergeben möchte oder seinen Verkleidungsstücke gibt.
00:15:53: Die findet man, wenn man eben dieses Wissen über sich hat kann man ganz gezielt auf die Suche gehen, die einfach diese Wirkung mit einem machen innerlich wie äußerlich.
00:16:08: Die das einherbringen.
00:16:09: also auch ein anderes Beispiel ich habe zwei Hoodies in meinen absoluten Lieblingsfarben Und die hab ich halt super gerne an Office-Tagen bei mir zu Hause an oder eben auch an Tagen, wo ich morgens aufstehe und denke, oh, kack Tag.
00:16:28: Wie kriege ich den wieder irgendwie ... Auf die Reihe?
00:16:33: Weil in diesen Hoodies in meinen Lieblingsfarben also einmal sind es Hoodies, in denen kann ich mich einmümmeln Aber sie sind in meinen Lieblingsfarben beziehungsweise meine Wow-Farben, die mir einfach super gut stehen und Ausdruck verleihen.
00:16:48: Das heißt jedes Mal wenn ich die Anzehe oder mich im Spiegel sehe, die fühlen so nach innen, dass diese Farbe schon positiv auf mich einwirkt, dass sich m'Ratok bessere Laune bekommen.
00:17:02: Also Kleinung wirkt einfach nach inne und nach außen.
00:17:05: Und das sollte sich jeder wirklich jeder bewusst machen.
00:17:10: Ja, weil Kleidung passiert mir auch.
00:17:16: Also ist es mir auch schon passiert, die so wild zusammengewürfelt ist oder so Farbkombination ohne Konzept.
00:17:23: Die wirken halt oft ohne entschlossen.
00:17:25: aber ist mir auch auch schon passiert?
00:17:28: An Tagen wo ich gar nicht weiß... Was ist eigentlich heute?
00:17:32: Was geht heute ab, wie fühle ich mich.
00:17:34: Das hat ja auch jeder das ...
00:17:36: Nur weil
00:17:36: wir so aus der Bubble sind und aus der Branche kommen heißt es nicht, dass wir ...
00:17:41: Und wie ihr gehört habt, auch wir besitzen Hoodies für zu Hause zum Reihen gemeldet.
00:17:51: Aber ... Das macht eben so der Unterschied.
00:17:54: Da merkt man halt auch, was Kleidung für eine Sprache ist dieses Bild zusammengewürfelt mit Kombis.
00:18:01: die wirken oft unentschlossen und klare Linien gut sitzende Schnitte, wirken immer sehr souverän.
00:18:09: am Ende kann man ja viel mit Accessoires arbeiten.
00:18:13: das zeigt dann auf die Kreativität oder das individuelle.
00:18:18: Und für die Nahrbarkeit, zum Beispiel im Coaching sind weiche Stoffe und legere Schnitte sehr toll.
00:18:27: Also jetzt hab ich einen Froschem-Hals, ihr müsst mir das verzeihen!
00:18:32: Ich trink mal schnell was...
00:18:33: Aber ist gut wie du es auch beschreibst von ... von den Materialien her, dass unter unterschiedliche Materialien auch verschiedene Aussagen haben.
00:18:43: Also glatte Feststoffe wirken zum Beispiel viel distanzierter aber auch professioneller während weiche Texturen wie so Strick oder Seide, Empathie und Zugänglichkeiten wieder signalisieren.
00:18:56: also Wer das jetzt so beides möchte wer souverän aber herzlich wirken will der mischt einfach die Materialien miteinander.
00:19:06: Und das geht eben auch und man muss sich das einfach noch ein bisschen bewusst werden, mit sich selbst in die Sichtbarkeit zu gehen ist einfach wichtig.
00:19:16: Einfach um die Menschen im Umfeld oder eben auch im Kundenkontakt, um auch eben die Kunden anzuziehen, die man in seinem Leben haben möchte, die zu einem passen.
00:19:29: Deswegen ist es eigentlich essentiell wichtig, sich authentisch zu zeigen.
00:19:34: Ja, das stimmt.
00:19:36: Da gebe ich dir auch recht.
00:19:38: Allerdings trauen sich das auch viele nicht.
00:19:40: Es spielt ja oft Angst mit etwas falsch zu machen.
00:19:46: Ich meine ... Dafür gibt's dann Menschen wie dich, die die Frauen so an die Hand nehmen oder ... Ich versuch das natürlich in meinem alltäglichen Storeleben.
00:19:58: aber es gibt viele.
00:20:00: Frauen, die einfach Angst haben was falsch zu machen und deswegen gehen sie immer diesen gewohnten Weg.
00:20:07: Diese unsichtbaren.
00:20:10: Weil Sichtbarkeit oder Sichtbarwerden ist auch für viele wirklich ein sehr großes Wort und hat für viele etwas mit im Mittelpunkt stehen zu tun.
00:20:20: dabei hat Sichtbarkeit gar nicht so mit Lautstärke oder so zu tun sondern Klarheit weil wer sich klar Also wer sich kennt, kann sich auch klar zeigen und darum geht's.
00:20:32: Ja ich hätt das ja oft laden, ne?
00:20:35: Die Frauen dann sagen sie finden das schön aber so können Sie hier nicht rumlaufen oder es können Sie nicht anziehen... Da schwingt natürlich die Angst vor Bewertung mit, um Gott was sagen denn die anderen wenn ich das jetzt anziehe, dass auch diese Unsicherheit die da einem im Weg stehen und alte Glaubenssätze,
00:20:57: die man
00:20:57: oft hat.
00:20:59: Wo man sich erst mal befreien muss?
00:21:00: Ja viele sehen Sichtbarkeit auch eher als Risiko also als Chance und haben eben Angst vor Bewertung.
00:21:07: und Kritik ist ja auch irgendwie verständlich weil sobald man gesehen wird bekommt man auch Feedback auch oft ungefragt Und wir sind eben auch alle so zur Zurückhaltung erzogen.
00:21:24: Ich glaub, das kennt wirklich wahrscheinlich doch jeder irgendwie von uns oder von euch?
00:21:33: Ja!
00:21:33: Auch wenn es jetzt nicht bewusst oder unbewusst passiert ... Wir wollen alle irgendwie nicht anecken.
00:21:41: Das kennen wir alle.
00:21:42: Also wir sind alle irgendwie so zur Rückhaltung Erzogen und wenn man das eben ist dann wirkt einfach so ein Selbstzweifel.
00:21:51: Der ist sehr groß, der Perfektionismus ist sehr gross und das mindert einfach den Mut sich zu zeigen und in die Sichtbarkeit zu gehen.
00:21:59: und das kenne ich wenn ich ehrlich bin auch persönlich.
00:22:02: Ich glaube da hat jeder so seine Geschichten zu erzählen.
00:22:05: also ich kann auch wirklich von mir aus sagen dass mein Perfekcionismus mir wirklich lange im Weg stand und es kann man ja auf ganz viele verschiedene Bereiche.
00:22:18: Das muss gar nicht so modisch sein.
00:22:20: Bei mir war es beispielsweise das Thema Social Media, wie oft hat man oder hatte ich?
00:22:29: Oder habe auch vielleicht noch, aber früher mehr als jetzt.
00:22:32: Super viele Fotos auf meinem Handy oder Posts, die ich machen wollte ... Die ist dann doch nicht geschafft haben für öffentlich zu werden, weil sie mich irgendwie nicht ... Gut genug waren in meinen Augen.
00:22:46: Mein Perfektionismus hat mich lange gehindert, einfach ins Machen zu kommen.
00:22:51: Dass irgendwie etwas nicht gut genug ist oder dass jemand denkt ich bin nicht gut genug oder überhaupt diesen Gedanken Ich mach' mich erst sichtbar wenn ich zu hundert Prozent bereit bin.
00:23:04: Selbst dieses Ding im Kopf hält einen klein und man kommt nicht ins Tun.
00:23:10: Ja das stimmt.
00:23:11: also ich hab das tatsächlich Heute auch immer noch, wenn es um Thema Social Media geht.
00:23:17: Dass ich dann auch immer denke, ist das nicht perfekt genug oder ... ja, das muss noch besser sein?
00:23:24: Aber man verliert seine Authentizität einfach, ne?
00:23:30: Man wirkt nicht mehr authentisch eigentlich.
00:23:32: Also ... Ich finde, dass darf man ja auch nicht verlieren.
00:23:36: Genau, es ist nicht
00:23:37: echt.
00:23:39: Das stimmt schon!
00:23:42: Wir tragen ja auch oft ganz viele Widersprüche in uns.
00:23:46: Zum Beispiel sei stark, aber nicht dominant, sei sichtbar und nicht aufdringlich.
00:23:51: Das ist auch das was du gesagt hast hier mit der Zurückhaltung zu der wir so ein bisschen erzogen worden sind.
00:24:00: Aber das kenne ich auch mal.
00:24:02: Noch eine witzige Geschichte.
00:24:04: ganz schnell, mein Sohn hat mir heute ein altes Bild von mir geschickt.
00:24:07: Das hatte er wahrscheinlich von meiner Mutter.
00:24:10: Da war ich ein Teenager und hatte mir die Haare immer dunkel gefärbt, damit ich nicht so auffalle.
00:24:17: Und er hat dann mir das Bild geschicken gesagt, warum hast du denn da schwarze Haare?
00:24:23: Und da hat er mich gefragt ob ich so ne Krüftezeit irgendwie hatte früher und hab gesagt nee eigentlich nicht aber Ich wollte nie auffallen.
00:24:33: Und das ist total spannend, weil ich halt auch gedacht hab ... Wie krass!
00:24:40: Dass sich mich so zurück ... Also, ich wollte einfach nicht auffahlen.
00:24:44: Egal in der Klicke oder Schule, in der Lehrzeit.
00:24:47: Ich wollte einfach nie affallen.
00:24:50: Aber es hat sich dann irgendwann geändert, dass ich gedacht habe, nein,
00:24:54: ich
00:24:55: darf auch.
00:24:56: Besehen werden so.
00:24:57: Dann hat sich mein Kleidungstil verändert, meine Haarfarbe verändert.
00:25:02: Da braucht man manchmal ein bisschen ... Ich glaube, so Geschichten kann jeder von uns erzählen und woher das kommt, woher es rührt, da muss jeder für sich so ergründen.
00:25:15: aber diese ganzen Widersprüche- und Glaubenssätze und dieser Perfektionismus, diese komplette Zurückhaltung lebt ja einfach den Mut.
00:25:26: Ja, absolut.
00:25:30: Und jetzt geht es darum wie kommen wir da raus?
00:25:34: Was natürlich hilft ist auch zu ergründen und sich bewusstzumachen was hält einen eigentlich klein.
00:25:42: das ist natürlich immer ganz individuell und ist auch immer wieder spannend.
00:25:47: was da während einer Beratung im Store Bei dir, Barbara, was da so aufkloppt manchmal?
00:25:57: Total.
00:25:58: Das erlebe ich ja bei den Beratungen echt immer wieder.
00:26:03: Man muss wirklich schauen, was hält mich klein und muss der Bewertung von anderen einfach die Macht entziehen.
00:26:12: Also wenn jemand sagt, das ist aber auffällig, dann muss sich einfach innerlich sagen ... Bist du es halt einfach nicht gewohnt?
00:26:22: Ja.
00:26:23: Das ist
00:26:23: okay, das ... für mich okay ist dein Problem!
00:26:26: Ja, da hast du recht.
00:26:28: oder wenn jemand sagt ganz schön selbstbewusst dann denkt ihr einfach ja, das ist auch der Plan.
00:26:34: Ja genau, also wirklich bewussten die Sichtbarkeit zu gehen.
00:26:40: Ich hab da von mir noch ein Beispiel in meinem jungen Jahr so Anfang zwanzig bin ich ja recht groß und ... Und ja, gut.
00:26:51: Da war ich noch weit weg von innerer Sicherheit und du weißt noch ... Ich hatte mal hohe Schuhe dann an was ich als große Frau nicht ganz so häufig hatte weil als große frau steht man ja schon auch schnell oder so irgendwie oder ist man sehr sichtbar oder sichtbare also mein kleines und dann doch mit hohen Schuhen und ich weiß noch nicht die Flure lang bin.
00:27:15: und dann waren es auch noch so Klackerschuhe.
00:27:17: Und ja, da ist man natürlich nochmal mehr in der Sichtbarkeit beziehungsweise andere Nehmes bewusst war.
00:27:25: Dann kriegt man natürlich so Sprüche.
00:27:28: Wo willst du noch hin?
00:27:30: Das sind noch was vor und das macht etwas mit einem.
00:27:34: Also ich kenne das von ganz vielen meiner Kunden, die einfach solche Aussagen gehört haben.
00:27:41: Ich weiß das auch noch von mir.
00:27:42: Das wirkt, das macht was ... Also man traut sich dann wieder nicht mal etwas anderes auszuprobieren, mal was anderes zu machen als sonst.
00:27:52: und das ist einfach schade weil das hält einen einfach nur klein und bleibt, man kann nicht aus seiner Komfortzone raus, man wächst dadurch nicht.
00:28:05: und ich hatte damals so diese innere Sicherheit noch nicht Aber wusstet damals schon, okay.
00:28:17: In dem Umfeld, wo ich diese hohen Schuhe an hatte, das passt da nicht rein?
00:28:23: Also ist es ein Problem von denen.
00:28:25: Das für die einfach unbekanntes, ungewohntes und das hat gar nichts mit mir zu tun.
00:28:31: Deswegen habe ich aber dann nicht aufgehört, das zu tragen.
00:28:35: Also das waren so die ersten Steps ... Wo ich mir sicher geworden bin Und mein eigenen Weg gegangen bin und mich gar nicht so verleiten lassen von dem Umfeld.
00:28:46: Also man muss das schon auch für sich ein bisschen hintergründen, weil die Leute werden nie aufhören solche Aussagen zu machen.
00:28:53: Die machen das auch gar nicht bewusst in dem Sinne.
00:28:57: aber wir können anfangen unsere eigene Sichtweise darauf zu verändern und da fällt mir auch noch ein... Ich hatte eine Kundin, die habe ich immer längeren Zeitraum begleitet, eine ganz tolle Frau Und die kam zu mir und wir waren vor ihrem Kleiderschrank, haben geguckt was an bestehender Galerobo da ist.
00:29:20: Ich war mit dir einkaufen und sie hatte nämlich das Ziel weil Sie wusste, sie fängt in ein paar Monaten eine neue Arbeitsstelle an und sie wusste schon dass so wie sie jetzt aktuell draußen zu sehen ist, das is' sie gar nicht!
00:29:37: Und sie wollte diesen Prozess vorab schon haben, um zu schauen ... meine Version, meine alte Version und meine neue Version.
00:29:47: Dass sie auf ihre Arbeitsstelle an der neuen schon gleich so angenommen wird oder gesehen wird in die Sichtbarkeit geht wie sie das für sich so vorstellt.
00:30:01: Und damit Sie diesen Aussagen gar nicht erst ... ja... Damit man dieses Problem einfach gar nicht hat.
00:30:11: Also, dass sie sich quasi weh ... wie so ein Neustart neu anfangen kann im neuen Job und das war total schön, weil sie dieses Ziel wirklich hatte.
00:30:19: Sie kam zu mir und sagte, ich fange einen neuen Job an.
00:30:23: Und jetzt ist die Chance für den Neustat.
00:30:26: Jetzt sollen mich meine neuen Kollegen so kennenlernen, wie ich eigentlich wirklich bin ohne, dass ich jetzt in meinen alten Job, in meinem alten Umfeld erst darum kämpfen muss, was du verändern.
00:30:44: Ja, spannend auf jeden Fall.
00:30:45: Ich find das richtig spannend!
00:30:47: Das war auch also.
00:30:48: ich bin immer noch mit ihrem Kontakt und es ist wirklich total schön zu erleben wie ihr Prozess immer weitergeht.
00:31:01: Weil's einfach viel schöner ist und das müssen uns alle mal so ein bisschen verinnerlichen gar nicht jemanden Bewertend etwas zu sagen, so von wegen.
00:31:09: Wo willst du heute noch hin?
00:31:11: Hast du irgendwie noch was
00:31:12: vor,
00:31:13: wenn man alles anders macht, sondern wirklich einfach ... das sind positive ... ähm ... ja, das Positiv auszudrücken und zu sagen hey, du hast was anderes gemacht, find ich gut.
00:31:25: Ja.
00:31:26: Also wirklich zu bestärken und ... sich selbst auch einfach zu erlauben sichtbar zu sein.
00:31:34: Und seinen eigenen Mut zu trainieren in kleinen Dosen.
00:31:38: Statt schwarz, was wirklich viele tragen einfach mal ein kräftiges Blau zu wählen oder ganz bewusst einen Statement Teil zu seinem gewöhnlichen Outfit dazu zu tragen um einfach mal zu gucken Was passiert, wenn man das macht?
00:31:56: Und in der Regel merkt man dann doch ... Das ist gar nicht so schlimm.
00:31:59: Da passiert ja gar nichts Schlimmes!
00:32:01: Ja, das ist oft so.
00:32:04: Deswegen liebe ich zum Beispiel die Achtzig-Zwanzig-Regel.
00:32:08: ein kleiner Tipp also du musst dich nicht neu erfinden sondern behalte Achtzig Prozent deines gewohnten Stils bei aber ergänze zwanzig Prozent sichtbar kalt Denn durch so eine besonderen Schuh zum Beispiel oder eine markante Brille, oder einen hochwertigen Bläser.
00:32:30: Oder ein tollen Mantel in Pink zum Beispiel.
00:32:35: Ja das gibt einfach Sicherheit und setzt aber ein ganz klares Statement.
00:32:41: Das ist ein ganz toller Ansatz.
00:32:43: Ich glaube da kann man sich... Das kann man sich mal auf die Fahne schreiben.
00:32:47: Kann man sich ganz gut merken, ja!
00:32:50: Ich weiß auch das es in die Sichtbarkeit zu gehen, kann echt herausfordernd sein und da hat halt wirklich jeder so seine ganz eigenen Hürden einfach zu nehmen.
00:33:01: aber ich finde was uns allen den Weg erleichtern kann ist dass wir gegenseitig Komplimente verteilen, dass wird das so als möglichen Standard nehmen Weil es ist doch so häufig, dass wir auf Komplimente reagieren.
00:33:19: Einfach mit ... Boah das war ein Fail.
00:33:21: oder hey!
00:33:23: Ja Gott, das ist schon alt, das Kleidungsstück.
00:33:28: Und ganz unbewusst gehen wir damit mit solchen Aussagen wieder in die Unsichtbarkeit.
00:33:35: Also wir wollen uns wieder unsichtbar machen und dabei wäre es viel schöner einfach zu sagen, hey danke das Kompliment mal nachwirken zu lassen, weil Komplimente machen was.
00:33:47: Das ist ja wie bei deiner Säunin, was du vorhin erzählt hattest.
00:33:50: Ich will dich wissen, wahrscheinlich war es nicht so ... Du die Einzige, die zu ihr etwas gesagt hat?
00:33:55: Nee.
00:33:56: Und das wirkt einfach nach innen und es bestärkt einen einfach in seinem Weg weiterzumachen.
00:34:02: Vorwärts zu gehen!
00:34:03: Absolut,
00:34:04: richtig schöne Worte.
00:34:06: Und das mit den Komplimenten, da muss ich dir recht geben.
00:34:08: Da müssen wir einfach wieder viel mehr machen!
00:34:13: Mein Impuls zum Abschluss?
00:34:15: Suche dir morgen mal einen Teil aus deinem Schrank, dass du für gut aufhebst und trage es einfach.
00:34:22: Zieh's einfach an!
00:34:24: Wirkung entsteht nicht nur durch das was du trägst sondern auch durch das Gefühl, dass Du in diesem Moment hast.
00:34:31: Das ist schön... Es stimmt ja auch.
00:34:34: Du bestimmst welches Bild du sendest!
00:34:38: Das war wieder sehr schön mit dir, meine Frau Barbara.
00:34:42: Es hat mir viel Spaß gemacht und ich hoffe wir konnten euch ein bisschen was mitgeben.
00:34:50: Bis zum nächsten Mal!
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