Episode 10: Übergangszeit, warum plötzlich nichts mehr funktioniert

Shownotes

Episode 10: Übergangszeit, warum plötzlich nichts mehr funktioniert

Es gibt diese Tage im Frühling oder Herbst, an denen der Kleiderschrank plötzlich keine Antworten mehr hat.
Für den Mantel ist es noch zu warum und für die leichte Jacke ist es schon zu kalt. Morgens frieren, mittags schwitzen und das Gefühl: Irgendwie sieht alles falsch aus.
Die Lieblingskombinationen funktionieren nicht mehr, die Schuhe passen nicht zum Wetter und selbst Outfits, die sonst immer gehen, fühlen sich plötzlich unpassend an.

Aber warum ist das so? Warum bringt uns die Übergangszeit stilmäßig so aus dem Konzept und warum wirkt unser Kleiderschrank in dieser Phase oft viel kleiner, als er eigentlich ist?

In dieser Folge wird beleuchtet, was sich in der Übergangszeit verändert, warum Schichten allein nicht immer die Lösung sind und wie man wieder Orientierung bekommt, wenn plötzlich nichts mehr zusammenzupassen scheint.
Denn vielleicht liegt es gar nicht daran, dass wir nichts anzuziehen haben. Sondern daran, dass sich die Regeln gerade verändert haben.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Der Kleiderschrank eigentlich, der hat gar keinen Kalender.

00:00:18: Ich finde den Gedanken ja sogar ganz schön dass unser Kleidersschrank ja gar nicht weiß welcher Monat gerade ist.

00:00:24: Der interessiert sich nicht dafür ob wir September, Oktober oder April haben, er kennt ja nur Kleidungsstücke.

00:00:30: Wir sind doch diejenigen die sagen das ist Sommer, das ist Herbst Das kann man jetzt noch nicht anziehen und dafür ist es noch zu früh Und manchmal machen wir uns damit das Leben unnötig schwer.

00:00:47: Hallo bei Steel und Statement.

00:00:49: Ich bin heute noch mal Solo unterwegs, aber auch in meiner letzten Solo-Folge schon festgestellt, dass diese deutlich kürzer ist als die, wenn ich mit Sophia im Austausch bin... Ich denke aber das ein guter Impuls in der Theorie schon in einem Satz gegeben ist.

00:01:08: also es braucht keine Länge!

00:01:10: Und ich glaube auch, dass das heutige Thema vielleicht sogar nochmal kürzier wird.

00:01:16: meine letzte Folge.

00:01:18: Aber egal, wir machen das jetzt mal solo!

00:01:21: Heute geht's um die liebe Übergangszeit.

00:01:24: Warum plötzlich nichts mehr funktioniert?

00:01:27: Ich glaube ihr kennt es.

00:01:29: Die Sommerkleider sind noch da, die Sandalen stehen irgendwo und die Dreamsjacke hinkriegt bereit und der erste Pulli ist auch schon ganz in der Nähe und wahrscheinlich... Entschuldigung Wahrscheinlich hat man sogar jede Menge Sachen, die grundsätzlich funktionieren weil sie sich im Schrank hängen und trotzdem fühlt sich plötzlich irgendwie nichts mehr richtig an.

00:01:49: Morgens braucht mal eine Jacke Mittags könnte man sich schon wieder ausziehen.

00:01:53: in Büros ist dann ganz anders als draußen und irgendwie sieht alles entweder ja noch total nach Sommer aus oder es irgendwie schon total Winter Ja, dass man sich selbst so gar nicht mehr da drinnen wiederfindet.

00:02:12: Willkommen in der Übergangszeit!

00:02:14: Und ich glaube genau diese Zeit ist für uns immer wieder eine ziemlich interessante Herausforderung.

00:02:23: Im Sommer ist doch so vieles einfacher Kleid, Sandalen fertig oder Hose topfertig.

00:02:29: Man braucht nicht besonders viel darüber nachdenken die Kleidungsstücke funktionieren einfach irgendwie miteinander Und im Winter ist es eigentlich ähnlich.

00:02:37: Hose, Pulli, Mantel, Stiefel... Da gibt's einfach eine klare Kleiderlogik!

00:02:44: Aber die Übergangszeit liegt irgendwo dazwischen.

00:02:47: Plötzlich benötigen wir noch einen Kardigan wie Jacke, Schal, Stromfose und plötzlich müssen Kleidungsstücke miteinander funktionieren die eigentlich aus ganz unterschiedlichen Jahreszeiten kommen.

00:03:03: So im Sommer ist Kleidung relativ ein Dimensional und das ist jetzt genau das Thema, das eigentliche Thema der Herbst Die Übergangszeit.

00:03:16: wir müssen plötzlich wieder kombinieren Und das stellt wirklich viele Leute auf die Probe.

00:03:24: Der Kleiderschrank eigentlich, der hat gar keinen Kalender.

00:03:28: Ich finde den Gedanken ja sogar ganz schön, dass unser Kleiderschrank ja gar nicht weiß welcher Monat gerade ist.

00:03:34: Der interessiert sich nicht dafür ob wir September, Oktober oder April haben der kennt ja nur Kleidungsstücke.

00:03:40: Wir sind doch diejenigen die sagen das ist Sommer, das ist Herbst Das kann man jetzt noch nicht anziehen und Dafür ist es noch zu früh Und manchmal machen wir uns damit das Leben unnötig schwer.

00:03:53: Denn warum sollten?

00:03:54: Sollte ein Sommerkleid plötzlich unbrauchbar sein weil die ersten kühleren Wochen irgendwie kommen.

00:04:00: Vielleicht braucht es einfach nur einen neuen Kombinationspartner!

00:04:05: Das Schöne, aber auch das Schwierige an der Übergangszeit ist ja wirklich... sie zwingt uns dazu unsere Kleidung neu zu denken.

00:04:16: Morgens frieren wir Mittag, schwitzen abends ist dann doch wieder kalt.

00:04:20: also muss eine Kleidungen total flexibel sein.

00:04:23: Also mehrere Schichten brauchen wir und das ist das was wir manchmal echt hassen Weil jede zusätzliche Schichtproportion, Silhouettenvolumen Bewegung verändert.

00:04:37: Layering klingt immer so wunderbar aber mehrere Schichten verschiedene Materialien interessante Kombinationen hört sich super toll an!

00:04:48: Aber in der Realität stehen wir manchmal da und haben einfach das Gefühl, dass es irgendwie alles zu viel.

00:04:55: Ein Outfit, das ohne Jacke super aussieht kann mit Jacke plötzlich komplett anders wirken.

00:05:01: Es ist dann mal so nervig.

00:05:02: Das Shirt guckt irgendwo raus der Pullover sitzt komisch unter der Jacke Und dann sind die Ärmel zu eng Der Bläser passt nicht mehr über den Strick und plötzlich fühlt man sich wie ein Michelin-Männchen.

00:05:16: Dann müssen wir auch noch entscheiden, welche Schuhe.

00:05:19: Ob die Stiefelette dazu?

00:05:20: Der Stiefelsnickerboots?

00:05:23: wie auch immer dann hat man wieder das Thema mit Längen.

00:05:28: was passt wie zusammen?

00:05:30: und große Herausforderungen.

00:05:32: diese Übergangszeit Die Übergangsteil benötigt aber eigentlich also Kleidungsstücke, die gut miteinander können.

00:05:41: Also nicht mehr Kleidung sondern einfach mehr Ideen.

00:05:47: Und vor unserem Kleiderschrank kommen dann so diese Fragen.

00:05:52: Hemd unter Strick?

00:05:53: sollte ich jetzt das Hemd sichtbar lassen oder lieber komplett verschwinden lassen, wo Bluse und Pulli unsere Kragen sichtbares sein?

00:06:02: Oder nicht?

00:06:03: Und das Kleid und Strick drüber oder drunter?

00:06:07: Und ja, Lungsleve unterm Kleid ist ja schon irgendwie auch praktisch.

00:06:11: aber sieht es dann auch wirklich so gut aus?

00:06:15: Beim Layering muss man plötzlich so mehr Entscheidungen gleichzeitig treffen.

00:06:19: Welche Farbe liegt wo?

00:06:21: Wo endet welche Schicht?

00:06:23: oder was darf sichtbar sein, wie viel Volumen verträgt mein Körper überhaupt und passt das Material überhaupt zusammen und passt zum Anlass?

00:06:33: Und das sind ganz ganz individuelle Fragen.

00:06:36: Das ist bei jedem nämlich ganz anders.

00:06:40: Nicht alles Muss sofort ja nach nach Herbst aussehen Weil vielleicht genau ist das ja der Punkt jeden Herbst.

00:06:51: Wir wollen zu schnell komplett umstellen und ich glaube, dass es so der Punkt, der Moment, der jedes Jahr passiert und uns die Herausforderung bringt.

00:07:08: Die ersten kühlen Tage kommen und plötzlich denken wir jetzt muss sich mal ein Kleiderschrank umstellen.

00:07:12: Soll man rausherbst rein?

00:07:14: Aber vielleicht ist die Übergangszeit genau die falsche Zeit für einen kompletten Wechsel.

00:07:21: Vielleicht brauchen wir eher Kleidungsstücke, die diese zwei Welten, diese Zwei-Jahreszeiten miteinander verbinden.

00:07:28: Vielleicht die Jacke in Bläsern und Cardigan, eine dünne Strickjacke oder ein Tuch, eine Übergangshacke... Was wir eigentlich brauchen?

00:07:39: Ein paar gute Kombinationen!

00:07:44: Vielleicht hilft es euch auch mal, nehmt euch doch mal ein Kleidungsstück aus dem Schrank, das ihr im Sommer geliebt habt.

00:07:55: Und entscheidet nicht wieso typisch kann ich es noch tragen oder kannst schon quasi in die Kiste um aufs nächste Jahr zu warten sondern fragt euch wie könnte ich das Kleidungstück jetzt tragen und was brauche ich damit es funktioniert.

00:08:23: Vielleicht eine andere Jacke, einen anderen Schuh ein Tuch vielleicht ne zweite Schicht und das kannst du genauso machen mit nem Teil dass vielleicht jetzt noch zu herbstwinterlich ist.

00:08:37: wie könnte ich das jetzt kombinieren?

00:08:40: dass es leichter ist und nicht gleich so dieser winterliche Schwere hat Weil so entsteht plötzlich eine ganz neue Garderobe.

00:08:48: Nicht weil wir etwas Neues gekauft haben, sondern weil wir anfangen anders zu kombinieren und vielleicht ist das ja auch eine gute Erinnerung an unseren Kleiderschrank.

00:08:59: Wir brauchen nicht für jede Temperatur einen komplett neuen Look!

00:09:03: Wir brauchen Kleidung die gut miteinander kann, die miteinander spricht.

00:09:09: Kleidungen die sich verändern lässt.

00:09:13: die nicht nur eine Funktion oder eine Jahreszeit kennt.

00:09:19: Die Übergangszeit verlangt nicht mehr Kleidung, wir müssen nicht mehr kaufen.

00:09:23: sie verlang einfach mehr Kombinationsfähigkeit und ich glaube das ist super wichtig sich mal bewusst zu machen dass diese Überforderung von Kleiderschrank nicht bedeutet Ich habe nichts zum anziehen, sondern mir fehlen die Ideen wie ich oder welche Kleidungsstücke daraus gut miteinander funktionieren und wie kombiniere ich sie damit ich so diesen Übergang dieser Zwischenzeit gut gestylt mein Leben lebe.

00:10:09: Das ist so ein typisches Beispiel, wenn ich mit meinen Kunden vor dem Kleiderschwang stehe und die da berate.

00:10:17: Und man kennt das typische Sommerkleid was vielleicht auch super helle Farben hat sehr bunt floral.

00:10:28: So ein Kleidungsstück ist schwieriger zu übersetzen in den Herbstwinter als wenn es ein Kleides war so eine dunkle Farbigkeit drin hat.

00:10:39: Also stellt euch vor, ein bunt geblühtes Kleid auf einem weißen Untergrund ist schwerer zu kombinieren oder reinzubekommen in den Herbstwinter als wenn es ein kleides Bunt geplühmt auf einen dunkleren Hintergrund.

00:10:58: Sonst Beispiel!

00:10:59: Ich hoffe ihr versteht meine Erklärung von Stoffen.

00:11:03: ich habe zumindest bildlich schöne Stoffe vor Augen Aber so funktioniert es.

00:11:10: Also wirklich zu gucken, welche Kleidungsstücke bekomme ich in den Herbstwinter über?

00:11:16: Welche eignen sich mit neuen Kombinationspartnern?

00:11:20: Wir brauchen nicht noch mehr sondern wir brauchen den Umgang damit.

00:11:26: wie kombiniere Ich wie nutze ich gewisse Partner Damit ich gut durch diese Jahreszeit komme und immer noch neues brauche.

00:11:40: So, und ich glaube ihr habt ja einen guten Impuls bekommen und bin soweit am Ende.

00:11:47: Wie immer finde ich spannend von euch zu hören was ihr euch hier rausgezogen habt wie es euch damit geht ob ihr die Übergangszeit liebt oder nicht.

00:11:56: so manche lieben sie auch wirklich weil diese Zeit einfach bedeutet ich kann wieder mehrere Kleidungsstücke miteinander kombinieren.

00:12:02: Ich kann jetzt mehr Luxe steilen Aber ich weiß auch, dass sehr viele davon überfordert sind.

00:12:11: Weil einfach mehrere Kleidungsstücke miteinander zu kombinieren eine große Herausforderung ist und weil ich weiß das wir Frauen umgeben sind von so vielen verschiedenen Formen Längen egal ob es Hosen- und Röckekleider die weiten.

00:12:32: Es gibt einfach soviel Auswahl und dieser Auswahl kann einen regelmäßig überfordern, aber habt immer vor Augen in der Regel brauchen wir gar nicht wirklich viel Neues.

00:12:42: Wir haben schon einen vollen Kleiderschrank und müssen nur damit lernen umzugehen.

00:12:47: Deswegen falls ihr Herausforderungen habt sucht euch eine Beratung, sucht Euch Unterstützung.

00:12:55: Wie wird euch in eurem Prozess helfen?

00:12:57: Ganz ganz individuell!

00:12:59: Ich wünsche euch was und wir hören uns bei der nächsten Folge.

00:13:02: Ich freue mich auf euch.

00:13:04: bis dann, tschüss!

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